Goldene Figur am Kloster Ochsenhausen

Anschaulich und interessant

Das Klostermuseum

Skulpturen und Kunsthandwerk sowie Text- und Bilddokumente zeichnen ein lebendiges Bild des Klosters von der Gründung im 11. Jahrhundert bis zu seiner Aufhebung im Jahr 1803.

Deckenstuck mit der Allegorie des Gesichtssinns im Empfangsraum des Fürstenbaus von Kloster Ochsenhausen, um 1740

Filigraner Stuck ist im Klostermuseum zu sehen.

Das Klostermuseum im Fürstenbau

Der Fürstenbau ist Teil des Klosters. Gemeint ist damit der Südflügel, der diesen Namen erhielt, seitdem dort Fürst Franz Georg von Metternich residiert hatte. Das Klostermuseum präsentiert auf zwei Stockwerken die Geschichte des Klosters von den Anfängen bis zum Verkauf an das Königreich Württemberg im Jahr 1825. Als ausgesprochen besucherfreundlich erweist sich die Kombination von leicht verständlichen Texten mit originalen Objekten und Dokumenten.

Monstranz als Teil des Kirchenschatzes, ausgestellt im Klostermuseum von Kloster Ochsenhausen

Die Monstranz ist einer der Höhepunkte im Museum.

Lebendige Vergangenheit

Eine gotische Monstranz – ein Behältnis für die Hostie – aus Silber mit ihrer filigranen Architektur stellt einen besonderen Höhepunkt im Museum dar. Aus dem Kirchenschatz sind Reliquienbehälter, Messkelche und Altarleuchter sowie barocke Messgewänder aus kostbaren Brokat- und Seidenstoffen ausgestellt: Alle diese Stücke erinnern an die große Zeit des Klosters. Daneben zeugen „Fatschenkinder“ – die Figur eines mit Bändern gewickelten Säuglings – und Prozessionsstangen von der Frömmigkeit des Volkes.

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